Verwandlung des niederen Ichs
Peter Mothes
Leinwand
Das niedere Ich bezeichnet den noch in der Materie verhafteten Menschen mit seinen Begierden und Trieben: durch Selbsterkenntnis und innere Arbeit wird er nach und nach zum Gefäß eines helleren, freieren Selbst. So verwandeln sich blinde Begierde und Selbstbezogenheit in bewusste Kraft, die dem Ganzen dienen kann. Für das Gemälde läßt sich der Schwan als lichttragende, seelenführende Gestalt verstehen: als Wesen, das aus dem unteren, nebelhaften Astral-Bereich emporsteigt und in seiner Metamorphose eine goldene Sphäre der Erkenntnis oder geistigen Geburt berührt.
Peter Mothes gilt als derjenige Künstler, der die spirituell-anthroposophische Kunst salonfähig gemacht hat. Jeder spürt, wie seine Bilder unmittelbar seelisch harmonisieren können.


